Die Sozialdemokrat*innen informierten sich bei Markus Hetzenegger über die Planungen für den neuen EDEKA Markt in Herkenrath.
Gruppenbild: v.l. Erik Hammerström, Jannes Komenda, Vera Werdes, Peter Hoffstadt, Manfred Schmidt, Markus Hetzenegger, Johann Dülken, Irmgard Noppe-Marx und Marta Bähner Sarembe

Es war wieder soweit. Die SPD-Arbeitsgemeinschaft Bensberg, Moitzfeld und Herkenrath hatte zur zweiten Stadteilbegehung geladen und Sozialdemokrat*innen aus ganz Bergisch Gladbach folgten dieser Einladung. Diesmal trafen sie sich beim EDEKA Markt Hetzenegger in Herkenrath. Sehr herzlich wurden sie durch Markus Hetzenegger, Inhaber der EDEKA Märkte in Moitzfeld, Herkenrath und Sand, begrüßt. Er erläuterte den SPD-Mitgliedern sehr umfangreich das Projekt „Neues Einkaufzentrum für Herkenrath und Umgebung“.

Die Idee entstand vor acht Jahren bei der SPD und der CDU in Form eines geschlossenen Nahversorgungskonzeptes. Man hatte erkannt, dass Herkenrath und Umgebung auf Dauer unterversorgt sei. In Markus Hetzenegger und seinem Bruder Bernhard waren auch schnell die geeigneten Partner gefunden. Ohne seinen Bruder hätte er schon lange aufgegeben, sagte Markus Hetzenegger zu Beginn des zweistündigen Gesprächs. Starke Worte, die im Laufe der Projekt-Vorstellung immer wieder betont wurden. Viele Hindernisse, beispielswiese entstanden durch den teilweise schwierigen Erwerb der geeigneten Grundstücke und Planungsprobleme, wurden jedoch von den beiden Brüdern und ihren Unterstützern immer wieder aus dem Weg geräumt. Dazu gehören u. a. die Kirchengemeinde Herkenrath, viele Anwohner, Grundbesitzeigentümern und dem SPD-Ehrenvorsitzenden Gerd Neu. Die Präsentation mit Hilfe der Baupläne war überaus beeindruckend. Alle fühlten den Enthusiasmus, den Markus Hetzenegger antreibt, immer weiter für sein Projekt zu kämpfen.

Wenn Alle an einem Strang ziehen, kommt am Ende etwas Gutes für alle heraus“, bekräftigt Markus Hetzenegger.

Trotz der Beanspruchung durch die Führung der drei Märkte und des Neubauprojekts betonte er, dass er sich auch viel Zeit für seine Familie nimmt. Die Familie ist ein enorm wichtiger Baustein in seinem Leben. „Wir bedanken uns recht herzlich für die wie im Fluge vergangene Präsentation.“, betont Johann Dülken, Vorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft Bensberg, Moitzfeld und Herkenrath.

Im Frühjahr geht es wieder los mit den Stadteilbegehungen in Bensberg, Moitzfeld und Herkenrath.

Text: Johann Dülken, Foto: SPD Bergisch Gladbach

Egal ob es stürmt oder schneit,
verteilen Genossinnen und Genossen in der Weihnachtszeit,
bunte Karten für Erwachsene und für Kinder Schokolade.

Vielen Dank an die fleißigen Hände in Refrath, Bensberg und der Stadtmitte! Ohne Euch geht es nicht!

Die SPD-Fraktion Bergisch Gladbach und CDU-Fraktion Bergisch Gladbach haben mit dem „Antrag zum Haushalt 2019/2020“ im Haupt- und Finanzausschuss am 13. Dezember 2018 beantragt, auf die im Haushaltsentwurf enthaltene Erhöhung der Grundsteuer B im gesamten Planungszeitraum des Doppelhaushalts (bis 2023) zu verzichten. Dies wurde  im Ausschuss so beschlossen.

Klaus Waldschmidt, Fraktionsvorsitzender„Aufgrund von Verbesserungen beim städtischen Haushalt kann auf eine Erhöhung der Grundsteuer B verzichtet werden. Damit können wir – wie von uns gefordert – weitere Belastungen für Mieter und Hauseigentümer verhindern“, erläutert Klaus W. Waldschmidt, Vorsitzender der SPD-Fraktion Bergisch Gladbach.

Darüber hinaus wurden Veränderungen am Entwurf des städtischen Stellenplans für das Haushaltsjahr 2019/2020 beantragt. Diese hat der Haupt- und Finanzausschuss ebenfalls beschlossen.

 

 

Das ist der angenommene Beschlussvorschlag:

 

Orga-Einheit

Stellen-Nr.

BezeichnungMaßnahme
VV II-2Strategische Verkehrs-

planung

Eine Stelle von 2020 nach 2019 vorziehen,

somit zwei Stellen in 2019

3-30Zentrale VergabestelleDrei Stellen rausnehmen und nach 2021 verschieben
3-371Wachleiter Süd und

Bauprojekte

Stelle von 2019 nach 2020 verschieben
4-42HausmeisterStelle rausnehmen
5-53IntegrationsbeauftragterNicht nur als Beamtenstelle, sondern auch als Angestelltenstelle vorsehen
6-633BaukontrolleStelle rausnehmen
7-36UmweltschutzEine Stelle 2020 rausnehmen und nach 2021 verschieben
7-69AbfallwirtschaftNicht nur als Beamtenstelle, sondern auch als Angestelltenstelle vorsehen
7-6911Abfall operativStelle rausnehmen
8-24SchulhausmeisterDrei Stellen komplett rausnehmen und zwei Stellen ab 2020 vorsehen

 

v.l. Ute Stauer, Ursula Nantke und Lutz Urbach

„Ich nehme den Preis stellvertretend an für rund 60 Hospizbegleiterinnen und -begleiter allein in Bergisch Gladbach und auch stellvertretend für alle anderen, die diese wertvolle Arbeit leisten. Ich gebe nicht nur, ich bekomme auch viel von den Menschen, um die ich mich kümmere“, betont Ursula Nantke (Mitte).

Bürgermeister Lutz Urbach ehrte Ursula Nantke sie im Hospizzentrum des ambulanten Hospizes – Die Brücke – mit der Ehrennadel in Silber der Stadt, um ihr Engagement zu würdigen. Bei der Auszeichnung war auch die SPD-Stadträtin Ute Stauer (links) dabei, auf deren Initiative die Ehrung zurückgeht. Ursula Nantke ist es zu verdanken, dass es Sterbehelferinnen und Sterbehelfer in Bergisch Gladbach gibt. Vor rund 30 Jahren begann sie mit ihrer Tätigkeit und überzeugte viele weitere Menschen, sich für dieses Ehrenamt einzusetzen.
Die langjährige Vorsitzende des Hospizvereins hat sich auch sehr für die Inklusion der Menschen mit Behinderung eingesetzt. Sie ist ein Gründungsmitglied des Clubs Behinderter und ihrer Freunde Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. (CBE) und sorgt seit 42 Jahren mit dafür, dass sich die Situation für Menschen mit Behinderung verbessert. 1976 gründete Nantke, die selbst stark gehbehindert ist, zusammen mit ihrem Mann Jürgen Nantke den Club. 1982 wurde ihr die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für ihr großes Engagement im CBE verliehen.
Zudem hat sich die Bergisch Gladbacherin bereits seit den 1980er Jahren bei der „OMEGA – Regionalgruppe Bergisch Gladbach“ im Rahmen einer Bürgerinitiative engagiert. Die ehrenamtlichen OMEGA-Mitglieder tragen dazu bei, dass die Würde eines sterbenden Menschen bis hin zum Tod unangetastet bleibt. Die OMEGA-Regionalgruppe Bergisch Gladbach ging 2002 in dem Verein „Evangelische Hospizinitiative Bergisch Gladbach e.V.“ auf. Auch hier war Ursula Nantke Gründungs- und Vorstandsmitglied. Der Verein verstand sich von Anfang an konfessionell übergreifend. Um die überkonfessionelle Arbeit noch stärker zu betonen, kam es 2010 zur Namensänderung des Vereins. Er nannte sich fortan „Hospiz – Die Brücke – Ambulantes Hospiz Bergisch Gladbach im Diakonischen Werk e.V.“. Von 2010 bis 2017 war Frau Nantke im Vorstand dieses Vereines als stellvertretende Vorsitzende tätig. 2017 gab sie ihr Vorstandsamt ab. Allerdings setzt sie weiterhin die Öffentlichkeitsarbeit fort.
Daneben engagiert sie sich nach wie vor als Sterbebegleiterin, um Menschen den letzten Lebensweg zu erleichtern. Ihre Arbeit erfolgt im Rahmen des palliativen Netzwerks im Rheinisch-Bergischen Kreis und sie ermöglicht es Sterbenden, würdevoll in ihrer vertrauten Umgebung zu Hause zu sterben und dabei die nötige Aufmerksamkeit und  Zuwendung zu bekommen.

„Frau Nantke und die anderen Begleiterinnen und Begleiter vom Hospizverein unterstützen die Sterbenden und ihre Angehörigen auf feinfühlige Art und Weise. Dies ist vielen Menschen in schweren Lebenslagen eine große Unterstützung. Deshalb war es uns ein besonderes Anliegen, Frau Nantke und mit ihr die Hospiz-Bewegung für die Verleihung der Silbernen Ehrennadel vorzuschlagen“, bekräftigt Klaus W. Waldschmidt, Vorsitzender der SPD-Fraktion Bergisch Gladbach.

Der neue SPD Ortsvereinsvorstand

Nachdem aus Zeitgründen bei der Jahreshauptversammlung der SPD Bergisch Gladbach am 11. Oktober nicht alle Vorstandspositionen neu gewählte werden konnten, fand am 29. November der zweite Teil der Jahreshauptversammlung statt. Hierbei wurden alle noch vakanten Positionen des Ortsvereinsvorstandes neu gewählt.

Als neue Schriftführerin wurde Mariana Kriebel gewählt. Sie ersetzt Marcel Kreutz, der auf eigenen Wunsch den geschäftsführenden Vorstand verlässt, um sich auf seine Arbeit auf anderen SPD-Parteiebenen konzentrieren zu können. Als stellvertretender Kassierer wurde Klaus-Georg Wey im Amt bestätigt, genauso wie Sascha Keimer, der weiterhin als Medienbeauftragter mitarbeiten wird. Es wurde zudem als Beisitzer gewählt:

  • Johann Dülken und Manuela Meißgeier vertreten die Stadtteil-AG Bensberg, Herkenrath und Moitzfeld

  • Oliver Röger und Peter Hoffstadt vertreten die Stadtteil-AG Refrath

  • Achim Fölster und Berit Winkels vertreten die Stadtteil-AG Stadtmitte

  • Monika Lindberg-Bargsten und Michael Schubek vertreten die Stadtteil-AG Schildgen, Paffrath und Hand

  • Jannes Komenda vertritt die Jusos Bergisch Gladbach

  • Volker Schiek vertritt die AG 60 plus

  • Ute Stauer vertritt die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF)

Im neuen Vorstand sind die parteiinternen Arbeitsgemeinschaften wie folgt vertreten:

  • Sozialdemokratische Frauen (AsF) mit 6 Mitgliedern

  • Jusos mit 6 Mitgliedern

  • AG 60 plus mit 7 Mitgliedern

Nach einem politisch ereignisreichen Jahr geht die SPD Bergisch Gladbach gestärkt ins neue Jahr. „Ich freue mich, dass unser Vorstand nun komplett ist und wir uns gemeinsam an die Arbeit machen können“, betont Andreas Ebert, Vorsitzender der SPD Bergisch Gladbach.

Ein innovatives Pilotprojekt für die Gladbacher Grundschulen bringen die Fraktionen von CDU und SPD im nächsten Ausschuss für Bildung, Kultur, Schule und Sport am 4. Dezember 2018 auf den Weg. Sie beauftragen die Verwaltung zeitnah zu prüfen, ob und wenn ja, welche Bergisch Gladbacher Grundschulen Interesse an einem Pilotprojekt zum Einsatz von Mini-Computern haben (Antrag „Digitale Bildung – Grundschülerinnen und Grundschüler lernen Programmieren“) und über das erforderliche technische Know-how in der Lehrerschaft verfügen, um eine entsprechende Begleitung in der Pilotphase sicherzustellen. In einem ersten Schritt könnten dann einzelne Grundschulen beziehungsweise einzelne Klassenzüge (ab 3. Klasse) mit Mini-Computern ausgestattet werden. Ende des Jahres 2019 sollen die teilnehmenden Grundschulen aus der Pilotphase erläutern, welche Erfahrungen sie mit den Mini-Computern gemacht haben, damit diese für eine mögliche weitere Verbreitung genutzt werden können.
Dieses Pilotprojekt steht im Kontext des Medienkompetenzrahmens NRW. Dieser gibt die Entwicklung eines schulischen Medienkonzeptes für alle Schulen – auch die Grundschulen – in NRW bis spätestens 2021 vor. Neu dabei ist der Kompetenzbereich 6/Problemlösen und Modellieren. Dieser soll eine informatische Grundbildung als elementaren Bestandteil im Bildungssystem verankern. Mini-Computer sind in allen Fächern einsetzbar, beispielsweise als Schrittzähler im Sportunterricht oder als Wasserstandsmesser für Pflanzen im Biounterricht.

Gerd Neu, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Kultur, Schule und Sport

„Die digitale Welt ist fester Bestandteil unseres Lebens geworden. Wir nutzen elektronische Geräte mehr und mehr selbstverständlich und kritiklos, weil sie so schön einfach und intuitiv sind. Es fehlt jedoch am tiefgreifenden Verständnis der Technik. Mit Mini-Computern kann bereits ab der Grundschule technisches Grundwissen vermittelt werden. Diese Möglichkeit möchten wir unseren Gladbacher Grundschülerinnen und Grundschüler – zunächst im Rahmen einer Pilotphase – geben“, betonen der Ausschussvorsitzende Gerd Neu (SPD-Fraktion Bergisch Gladbach) und seine Vertreterin Elke Lehnert (CDU-Fraktion Bergisch Gladbach).

Die SPD-Fraktion erwartet von den Entscheidungsträgern von CDU und Grünen auf Kreisebene, dass die Höhe der Kreisumlage weiter eingefroren bleibt und real möglichst sinken soll. Die Koalition von CDU und Grünen im Kreistag soll zudem dafür sorgen, dass die erhebliche Absenkung der Landschaftsverbandsumlage vom Kreis auf jeden Fall an die Kommunen weiter gereicht wird.

Weitere Informationen zu unseren Entscheidungen zu den städtischen Finanzen finden Sie im  Beitrag „Haushaltklausurtagung 2018: SPD-Fraktion Bergisch Gladbach berät über Zukunft unserer Stadt“.

Die AG 60plus des Kreisverbandes SPD Rhein-Berg unter Leitung von Katja Röhse- von Cube hatte am 2. November 2018 eine Fahrt zum Willy Brandt-Forum nach Unkel organisiert, an der rund zwanzig Genossinnen und Genossen, überwiegend aus Bergisch Gladbach, teilgenommen haben.

Herr Charlier, der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, erläuterte uns in einer 1 ½ stündigen Führung durch das Haus die Entstehungsgeschichte des Forums sowie die Bedeutung vieler ausgestellter Bilder, Plastiken und Dokumente, die das Leben von Willy Brandt beleuchten.

Willy Brandt lebte in seiner letzten Lebensphase von 1979 bis zu seinem Tod im Jahr 1992 in Unkel. Er war bis 1987 Vorsitzender der SPD und bis 1992 Vorsitzender der Sozialistischen Internationalen und Abgeordneter des Deutschen Bundestages. Viele Dokumente und Bilder dokumentieren sein Wirken in dieser Zeit.

Einer der Höhepunkte war die Besichtigung seines originalgetreu aufgebauten und ausgestatteten Arbeitszimmers, das ihm die SPD aus Anlass seines 70. Geburtstages geschenkt hatte.

Insgesamt erhielt die Gruppe Einblicke in viele Details aus dem Leben von Willy Brandt und konnte diese mit eigenen Erlebnissen und Erinnerungen verbinden. Als Fazit aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist festzuhalten, dass ein Besuch des Willy Brandt –Forums sehr lohnenswert ist.

Im Anschluss an diesen Teil des Ausfluges hatte die Gruppe die Möglichkeit im Gasthof zur Traube ein Mittagessen einzunehmen, bevor uns Rudolf Dreßler für eine Stunde Rede und Antwort zur Situation der SPD gab.

Der 78-jährige Rudolf Dreßler, ehemaliger parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, langjähriger Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen
(AfA) hielt mit seiner gewohnt direkten Art mit seiner Haltung nicht hinter dem Berg. Er machte seine Kritik an dem Festhalten der SPD an der Großen Koalition insbesondere an sozialpolitischen Entscheidungen fest und plädierte zur Stärkung der eigenen Position für eine gemeinsame Haltung der Parteien SPD, Grüne und Linke.
Seine Haltung fand teilweise Zustimmung, andere Teilnehmer sahen die Zukunft der SPD optimistischer und in dem erneuten Wechsel des Führungspersonals keine Lösung.

Zum Abschluss dankte Katja Röhse- von Cube Rudolf Dreßler für seine Bereitschaft, unserer Einladung zu folgen und für die vielen Diskussionsanstöße zur Weiterentwicklung der SPD.

Unter der Überschrift „100 Jahre Frauenwahlrecht – wo stehen wir heute?“ haben die Arbeitsgemeinschaften sozialdemokratischer Frauen (AsF) des Rheinisch-Bergischen Kreises und der Stadt Bergisch-Gladbach in das Kulturhaus Zanders eingeladen.

Christiane Bornmann, Vorsitzende der AsF Rheinisch Bergischer Kreis, begrüßte das weibliche Publikum und machte deutlich, dass es bis zur völligen Gleichstellung von Frauen und Männern noch viel zu tun gäbe. Nach einem historischen Rückblick und der Vorstellung einiger Biografien wichtiger Frauen wie Maria Juchacz oder Regine Hildebrandt im Kampf um die Gleichstellung von Frau und Mann, warf Eva Pohl, Vorsitzende des DGB – Regionsfrauenausschusses Köln/Bonn, einen Blick auf die Beteiligung von Frauen im gesellschaftlichen und politischen Leben.

Ute Stauer, Vorsitzende der AsF Bergisch Gladbach, verbindet mit dem Frauenwahlrecht einen Meilenstein auf dem langen Weg zur Gleichberechtigung. Die Veranstaltung zeigte deutlich, dass viele Themen, die im 19. und 20. Jahrhundert hart erkämpft wurden, heute immer noch nicht selbstverständlich sind. Das Recht auf gleiche Bezahlung von Frauen und Männern ist weiterhin ein präsentes Thema.

Eva Pohl machte in ihrem Vortrag und der anschließenden Diskussion deutlich, dass der Anteil der Frauen im Landtag Nordrhein-Westfalens und im deutschen Bundestag wieder gesunken sei. Die Gründe hierfür sind sehr vielfältig und zeigen, dass das Thema Gleichstellung von Frauen und Männern ein gesamtgesellschaftliches Problem ist, dass es zu lösen gilt.

Christiane Bornmann lobte den Abend als eine „gute Veranstaltung, die den Kampf ums Frauenwahlrecht gut dargestellt hat. Auch die Umsetzung und die Gefahr, dass das Frauenwahlrecht heute als Selbstläufer gesehen wird kamen in der Diskussion deutlich zur Sprache. Fazit: Es gibt noch viel zu tun bis zur völligen Gleichstellung von Frauen und Männern.“

Hier geht es zum Artikel „Ein Kampf, der nicht vorbei ist – AsF in Bergisch Gladbach tritt für Frauenrechte ein“ des Kölner Stadtanzeigers vom 30.11.2018.